Historie2018-10-03T11:14:56+00:00

Die Historie der Guzzifreunde Eisenherz
Von unseren Anfängen bis heute

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Guzzifreunde Eisenherz

aus Oldenburg und umzu

Eisenherz Zeitstrahl

Entwicklung der „Guzzifreunde Eisenherz“ im Laufe der Jahre

August 2018

August 2016

Mai 2016

Januar 2016

September 2015

August 2015

Juli 2015

Januar 2015

August 2014

August 2013

Dezember 2012

August 2012

August 2011

Januar 2011

März 2008

Januar 2000

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Poster 1
Poster 2
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Guzzisprüche und andere bedeutende Weisheiten

Jetzt wissen wir, warum viele es nicht wagen, im Forum zu schreiben: Schon ein einziger Buchstabendreher kann alles urinieren.

Einmal Guzzi – immer Guzzi, sie schüttelt nicht – sie lebt! (luwo 43)

moto Guzzi – perfekt in Form und Funktion (hannes 90)

Ich will doch nur, dass es funktioniert(spaghettifighter)

Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme (elti 1)

Am Öl kann´s nicht gelegen haben — war keines drin!

Man kann Guzzis nicht behandeln wie Menschen. Guzzis brauchen Liebe (cheffe)

Fahr nie schneller als dein Schutzengel fliegen kann(Stephan HP)

Bikers don´t kill, bikers are killed.

Lieber Spaghetti als Sushi (Alabama)

Sie rüttelt sich und schüttelt sich. sie lebt! (Zio Callo)

Das Beste, was man von einer Fahrt nach Hause bringen kann, ist die heile Haut (Schurl)

Wenn Gott gewollt hätte, dass Motorräder sauber sind, hätte er Spüli in den Regen getan (Guzzichris55)

Keep the rubber side down  (Bertel)

Ist im Moppedstiefel wasser, war´s heut etwas nasser  (tomhomie)

Nur V2 macht richtig high! Wenn man rechts dreht, wird die Landschaft schneller (Schoeppi)

PS kaufen kann jeder, aber auf die Straße bringen, wenige… (Hardy)

Ein Motorrad kann nicht zweizylindrig genug sein. Über die Herkunft kann man streiten. Nur keinen Japana!  (Cal 1100)

Guzzi – was sonst ?    (UweG)  

Wer später bremst, ist länger schnell  🙂  (DrWolle)

Und immer eine Handbreit Asphalt unter den Reifen (stone)

Loud pipes save lives  (Dolphy)

Wo deine Guzzi fährt, ist der Mittelpunkt der Welt(gerhardmitderroten)

Das Leben ohne Guzzi ist möglich… aber sinnlos! (GuzziMillecento)

Unser ahner…, fährt kaan Japaaner!  (Gast beim Collenberg-Treffen)

Wenn nur die Besten jung sterben, bin ich froh, dass ich nie der Beste war. Gut zu sein reicht mir (Guzzipowerscelus)

Sind wir nicht alle ein bißchen Guzzi? Schräger Tag noch! (Ulli)

Alles über 2 Zylinder gehört ins Auto. Motorradfahren kommt von Motorrad fahren und Weltanschauung von die Welt anschauen (mg-rider)

Immer anhalten zum Absteigen, gell! (pb1)

Harley zum Schütteln, Guzzi zum Rütteln (Kurvenparker)

Moto Guzzi – andere bauen nur Motorräder (Manfred)

Man muss die Fakten genau kennen, damit man sie verdrehen kann (Guzzifranz)

Der Klügere gibt nach. Kein Wunder, dass die Dummheit regiert (Guzzi-Mäx)

Lebe jeden Tag so, als ob es dein letzter wäre, irgendwann wirst du Recht haben (Fred)

Die Japaner haben eine raffinierte Art, ihren Stahl in die ganze Welt zu schmuggeln. Sie malen ihn an, stellen ihn auf 2 Räder und nennen das ganze Motorrad. (balu)

Wer nicht genießen kann, wird ungenießbar 🙂 (Helix)

Wer nie vom Weg abweicht, bleibt auf der Strecke (Manfred)

Bist du einsam und allein, sprüh dich mit Kontaktspray ein.. (Dusty)

Alles was Spaß macht, ist entweder verboten oder es macht dick (Haberer01)

Eine Zigarre verkürzt das Leben um 2 Minuten, ein Whisky um 4 Minuten und ein Arbeitstag verkürzt das Leben um 8 Stunden (kalle)

Gruß an alle, die mich kennen und mögen. Und die, die mich nicht mögen, werden mich noch kennenlernen (Vladan)

Die pure Existenz von Menschen auf der Erde ist umweltschädlich! Ob ich aber mit meinem Tod die Welt rette, ist jedoch fraglich. (mg-rider)

Wer Trinken, Rauchen und Sex aufgibt, lebt auch nicht länger.
Es kommt ihm nur so vor. (Sigmund Freud)

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Aus vergangenen Jahren: Bodo schreibt 2007 über die Gründung von Eisenherz und die Anfänge

Wie alles anfing

In Japan gibt es ein altes Sprichwort: „Keine Straße ist lang mit einem Freund an der Seite.“ Nur – wie findet man wirkliche Freunde? Einen besonders mühelosen Weg kann ich Euch verraten: Man fährt eine Guzzi.

Es war ein herrlicher Sommertag, als meine Erika endlich auch glückliche Besitzerin einer Guzzi wurde. Friedlich und leise knisternd standen meine Convert V 1000 und ihre 850 T3 in unserem Carport und kühlten langsam ab. Wir saßen davor auf einer Bank, eine wohltemperierte Flasche Bier in der Hand, stolz wie Oskar auf unsere beiden Guzzis. Da schreckte uns ein vertrautes Geräusch auf. Das konnte doch nur…

Und in der Tat: Da kam Johann ohne Helm mit einem Guzzi SP-Gespann vorgefahren. ,,Hallo.“ „Moin, Johann, sag‘ bloß, du hast auch eine Guzzi?“

„Klar, und mein Nachbar Richard auch.“ Flugs wurde nachgerechnet. Und siehe da: 1m Umkreis von gut 200 Metern gab es in der Nachbarschaft vier Guzzis. Natürlich hatten wir uns vorher schon flüchtig gekannt, aber – so seltsam das klingen mag – über unsere Leidenschaft fürs Motorradfahren nie gesprochen. Das änderte sich schlagartig. Nun wurden Pläne geschmiedet.

Und dann:

Konnte man sich nicht regelmäßig treffen, vielleicht sogar einen eigenen Club gründen, einen Verein? Fürs erste, so wurde schließlich beschlossen, sollte ein Stammtisch reichen. Gesagt, getan. Ab Sommer 1999 trafen wir uns jeden ersten Sonntag im Monat in der Gaststätte „Ton scharpen Eck“ zum Kaffeetrinken und Benzinreden. Das sprach sich ‚rum. Erst waren wir sieben, ein Jahr später schon 13 Motorrad – Fuzzis.

Und im Mai 2001 stieg das erste offizielle. gemeinsame Treffen der Guzzifreunde Ton scharpen Eck“. Es wurde ein rauschendes kleines Fest mit Ausfahrt, Diavortrag, Lagerfeuer und einer urgemütlichen, familiären Atmosphäre.

Der Stammtisch wurde zu eng, bald brauchten wir den Clubraum. Beim zweiten Treffen im Jahr darauf standen schon Livemusik und Tombola auf dem Programm. Beim dritten Meeting 2003 aber begab es sich, dass vor allem die Wirtin ihrer unterschwellig schon lange vorhandenen Abneigung gegen die fröhliche Motorrad-Runde freien Lauf ließ, sie war halt nicht mit Benzin getauft.

Also nichts wie weg. Und so standen dann am l. Juni 2003 13 Moped-Besitzer vor der Gastwirtschaft „Zur Hunte“ in Huntlosen und baten um Asyl. Sie wurden von Wirtin Anneliese, Tochter Sabine und Schwiegersohn Jürgen mit offenen Armen auf genommen. Jetzt konnten wir noch viel mehr planen und unternehmen: Tagesfahrten, Wochenendausflüge, Partys, eine Herbstfete.

Unser Name:

Einen neuen Namen brauchte der Stammtisch nun aber auch. Und da hatte ich plötzlich eine Eingebung. Warum nicht „Eisenherz“, nach jenem Wikingerprinzen aus Thule, der als Knabe an den Hof von König Artus auf dessen sagenumwobene Burg Camelot kam? Später wurde er dort berühmt als einer der Ritter der Tafelrunde, und eine eingeschworene „Tafelrunde“ hatten wir schließlich auch gegründet. Mit seinem „singenden Schwert“ bestand Eisenherz zahllose Abenteuer, wurde zum Symbol für Ritterlichkeit und Gerechtigkeitssinn. Das aber sind ganz genau jene Eigenschaften, denen auch wir uns verschrieben haben.

Der Name wurde also beschlossen wie begründet. Aber dann kamen uns doch Bedenken wegen der Urheberrechte. Also wurde der Verlag, in dem die Abenteuer des Prinzen erschienen, angerufen, unser Logo hingefaxt. Wie groß waren Überraschung und Freude, als wir am nächsten Tag schon die Erlaubnis erhielten, den Namenszug und das „singende Schwert“ als Symbol für unsere Gemeinschaft zu verwenden.

Und noch etwas gilt es zu berichten:Das Verkehrsamt Wildeshausen und die Polizei erwiesen sich als wahre „Freunde und Helfer“. Jedes Jahr wird eigens genehmigt, dass wir auf der Landstraße vor unserer Wirtschaft ,,Zur Hunte“, wo normalerweise keine spezielle Geschwindigkeitsbegrenzung herrscht, von 100 km/h auf 50 km/h „herunterbeamen“ dürfen.

Aber wenn dann wie im Mai letzten Jahres Wotan und andere Götter mitspielen wollen und uns mit einem Medley aus Blitz und Hagel, Sturm und Regen überziehen, dann sind dagegen zwar alle Helfer, Bühnenbauer, Strippenzieher, sponsernde Firmen und Freunde machtlos. Aber wir hatten trotzdem einen Heidenspaß mit „Dosenmucke“. Ganz nach dem Motto: Eisenherzen wirft eben nichts um.

Für dieses Jahr und jedes kommende erhoffen wir uns, viele alte Freunde wiederzusehen, neue kennen zu lernen und zu gewinnen. Alle Moped-Fahrer sind bei uns herzlich willkommen. Und natürlich muss nicht jeder auf einer Guzzi herandüsen. Wir haben schließlich auch in dieser Hinsicht mopedmäßige Toleranz auf unsere Fahne geschrieben. Bringt dafür viel gute Laune mit. Noch eins: Unser Stammtisch ist frei, wir kennen keinen Kuttenzwang und keinen Beitrag.

Unsere Regeln:

Jeder kann zu uns kommen und auch gehen, wenn es ihm nicht gefallt. Auch wir haben einmal darüber nachgedacht, einen Club oder Verein aufzubauen mit allen möglichen Rechten und Pf1ichten und es dann doch gelassen. Weil wir eben keinerlei Zwang wollen und die sichere Erkenntnis gewonnen haben, dass durch Toleranz und Freiheit viel eher wahre Freundschaften reifen, Bindungen, die auch halten außerhalb von Guzzi und Co. Denn es gibt ein Leben auch ohne unser geliebtes Moped. Für uns jedenfalls ist dieses das Schönste: Freunde werden und bleiben, weil ,,keine Straße lang ist mit einem Freund an der Seite“.

Und dann können wir getrost die absolute Lebensfreude genießen: Bei gutem Wetter in der Gruppe auf die Landstraße rausdröhnen. Gemächlich mit 15 oder 20 Guzzis durch eine kleine Stadt rollen. Auf der Autobahn auch mal aufdrehen. Den Wind spüren, den Geruch, Vibrationen, Adrenalin, ankommen, morgen weiter.

Wahrend ich schreibe, höre ich im Radio gerade „Lucky Man“. Ein Zufall, sicherlich. Aber vielleicht können wir neuen Freunden ein wenig von unseren Erfahrungen vermitteln, wie man das zu werden versucht – ein „Lucky Man“.

Von BoDo Arncken (aus Motalia 4/2007)

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